Mosten

Ab dem Spätsommer bis Anfang Winter machen wir Most

Wir machen Most sowohl aus unseren eigenen Äpfeln, aber auch gerne für Nachbarn und Bekannte, die ihr eigenes Obst mirbringen. Ausser Äpfeln kann man erfolgreich auch Birnen, Karotten, Rote Beete oder Weintrauben zu Most verarbeiten.

Der Most schmeckt am besten, wenn er aus einer Mischung von verschiedenen Apfelsorten gemacht wird, Most aur nür einer Art von Äpfeln ist überraschenderweise eher fad von Geschmack.

Es ist empfehlenswert, die Äpfel sorgsam nach angefaulten Stücken auszusortieren und zu waschen. Fäulnis erkennt man am Geschmack genauso wie wenn die Falläpfel Erdklumpen auf sich haben. Das Waschen kann auch direkt vor dem Vermosten bei uns erfolgen.

Je später die Äpfel gepflückt oder gesammelt werden, desto besser ist der Most. Most, der aus erst im November gepflückten Äpfeln gemacht wird, hat eine fast sirupähnliche Konsistenz, ist sehr süss und kann zum direkten Trinken auch gut im Verhältnis 1:1 mit Wasser verdünnt werden.

Was weiter mit dem Most?

    • sofort trinken, im Kühlschrank kann er auch bis zu einer Woche aufbewahrt werden. Dann fängt er an zu sprudeln, was auch gut schmeckt, nach und nach bildet sich aus dem Fruchtzucker immer mehr Alkohol, was dem Geschmack auch nicht schadet. Bei grösserer Menge bietet sich die Möglichkeit an, den Most gären zu lassen und dann anschliessend zu Calvados zu brennen oder brennen zu lassen – Calvados erfreut Sie und auch Ihre Freunde, nicht nur im Winter.
    • Die Cidre-Herstellung ist technologisch etwas anspruchsvoller. (In Zukunft werde ich mit Euch meine Erfahrungen teilen.)
    • Einfacher ist die Herstellung von Apfelessig. (Der Beitrag ist in Vorbereitung – ich beobachte gerade den Prozess in meinem Keller.)
    • Durch Erhitzen auf etwa 80°C in Glasflaschen kann man Most konservieren, er verliert dadurch jedoch an Geschmack. Wenn man etwas Gewürze hinzufügt (viel Zimt und wenig Nelken) ist er heiss serviert eine gute Alternative zum Glühwein.
    • Durch Einfrieren in Platikflaschen behält der Most seinen ganzen Gechmack und Qualität…auf die Kosten des langfristigen Gefriertruhenaufenthaltes ist es jedoch besser nich zu schauen.

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